DOMINIK ELLEREBC I ELLER BUSINESS CONSULTINGUnternehmen & Immobilien.
Ethisch. Fundiert. Digital.
Termin unter +49 89 904 297-150

Mentoring im Betrieb: Wer Mitarbeiter entwickelt

Stillstand beim besten Mitarbeiter

Stand:

Das Wichtigste in Kürze

Mentoring im Betrieb entwickelt Mitarbeiter, weil ein erfahrener Mensch die Anwendung begleitet. Ein Seminar vermittelt Wissen, die Anwendung im Alltag sichert es allein nicht. Messen Sie das Ergebnis an der Sache, etwa an weniger Vorgängen auf Ihrem Tisch.

Ihr bester Mitarbeiter tritt seit einem Jahr auf der Stelle. Fachlich fehlt ihm nichts. Trotzdem wächst er nicht in seine Aufgabe hinein.

Die übliche Antwort heißt Schulung. Also folgt ein Seminar über zwei Tage. Danach liegt eine Mappe im Regal. Nach drei Wochen ist nichts anders.

Warum Seminare allein nicht reichen

Ein Seminar vermittelt Wissen und Übung. Die Anwendung im Alltag sichert es allein nicht. Was fehlt, ist ein Mensch, der zusieht und nachfragt.

Für diesen Menschen gibt es zwei Formen. Die erste ist die Unterweisung am Arbeitsplatz. Ein erfahrener Kollege zeigt eine Fertigkeit, bis sie sitzt. Gemeint ist die fachliche Anleitung, nicht die Unterweisung im Arbeitsschutz nach § 12 ArbSchG. Dafür braucht es keinen älteren Menschen, sondern jemanden, der die Sache beherrscht.

Die zweite Form ist das Mentoring. Es betrifft keine einzelne Fertigkeit, sondern den Weg im Beruf.

Haben Sie Fragen zur Entwicklung Ihrer Mitarbeiter?

Sie schildern Ihren Fall zur Entwicklung Ihrer Mitarbeiter und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.

Warum der Vorgesetzte selten passt

Hier entsteht der häufigste Fehler: Der Vorgesetzte übernimmt beides. Bei der Unterweisung geht das gut. Beim Mentoring selten. Der Vorgesetzte beurteilt und entscheidet über Gehalt und nächsten Schritt. Vor ihm spricht kaum jemand offen über eigene Unsicherheit.

Wählen Sie deshalb jemanden aus einem anderen Bereich. Jemanden mit Abstand zur täglichen Arbeit und ohne Einfluss auf die Beurteilung.

Was einen guten Mentor ausmacht

Der letzte Punkt fehlt am häufigsten. Eine Begleitung ohne vereinbartes Ende kann Abhängigkeit erzeugen.

Viele Betriebe wählen den Erfolgreichsten im Haus. Das ist ein Irrtum. Viele erfolgreiche Menschen erklären ihr Vorgehen nicht. Wählen Sie jemanden, der gern weitergibt. Sie erkennen ihn daran, dass Kollegen ihn ungefragt um Rat bitten. Prüfen Sie auch, ob er Zeit hat und ob Ihr Mitarbeiter mitwählen darf.

Haben Sie Fragen zur Entwicklung Ihrer Mitarbeiter?

Sie schildern Ihren Fall zur Entwicklung Ihrer Mitarbeiter und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.

Aufwand und Nutzen

Nach unserer Erfahrung genügt am Anfang eine halbe Stunde alle zwei Wochen. Entscheidend ist der feste Termin. Ein Gespräch bei Gelegenheit findet nie statt. Zwei oder drei Ziele reichen meist für ein Jahr. Prüfen Sie nach drei Monaten Takt und Fortschritt.

Der Nutzen liegt nicht nur beim Einzelnen. Fehler treten oft früher ans Licht. Gute Leute bleiben eher. Und Ihr Betrieb zeigt, dass Personalentwicklung ernst gemeint ist. Das spricht sich herum, oft stärker als eine Stellenanzeige.

Findet sich im Haus niemand, kommt die Begleitung von außen. Ein brauchbarer Begleiter beschreibt sein Vorgehen und dessen Grenzen. Und er nennt den Punkt, an dem er überflüssig wird.

Ergebnis an der Sache messen

Messen Sie das Ergebnis nicht am Gefühl. Führt die Betreuerin ihre Versammlungen selbst zu Ende? Entscheidet der Betreuer schwierige Fälle ohne Rückfrage? Sinkt die Zahl der Vorgänge auf Ihrem Tisch?

Ein Beispiel. Eine junge Objektbetreuerin führt ihre erste Eigentümerversammlung. Der Abend läuft aus dem Ruder und endet ohne Beschluss. Mit ihrem Vorgesetzten bleibt das Gespräch an der Oberfläche.

Ein halbes Jahr später begleitet sie ein erfahrener Kollege aus der Mietverwaltung. Er beurteilt sie nicht. Vor und nach jeder Versammlung sprechen beide. Im dritten Jahr führt sie die schwierigsten Gemeinschaften des Hauses.

Fazit zum Mentoring

Entwicklung geschieht in Ihrem Betrieb ohnehin. Ihre Leute lernen jeden Tag von jemandem. Vom lautesten Kollegen, vom bequemsten oder von dem, der gerade Zeit hat. Sie entscheiden, ob dieser Mensch ausgewählt wurde oder der Zufall wählt.

Benennen Sie für Ihren besten Mitarbeiter diese Woche einen Mentor.

Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Dominik Eller
Dominik Eller
Fachwirt der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (IHK)
30+ Jahre Praxis in Dienstleistung, Family Office, Immobilien Investment, Immobilien Management, Private Equity, Vertrieb und Beratung.

Folgen Sie mir auf LinkedIn, YouTube und Instagram.


Quellen

Hinweis

Das Beispiel der Objektbetreuerin ist ein Praxisbeispiel und beschreibt kein bestimmtes Unternehmen.


Weitere Fachbeiträge

Führung im Betrieb: Acht Schritte. Folgt man Ihnen ohne Türschild? EBC Führung zeigt kleinen Unternehmen, wie Mitarbeiterführung durch Verbindlichkeit und Vorbild der Führungskraft gelingt.LeadershipFührung im Betrieb: Acht SchritteVergütungssystem: Wofür Sie wirklich zahlen. Ein Vertriebssystem mit Partnern. EBC Vertrieb vergleicht Provision, Prämie und Network Marketing im Sales.SalesVergütungssystem: Wofür Sie wirklich zahlenPersonalentwicklung gehört in die Kalkulation: Ordentlich, aber nicht besser. EBC Personal zeigt in der Personalführung, warum Fortbildung und Weiterbildung feste Kosten sind.LeadershipPersonalentwicklung gehört in die KalkulationInnovation im Betrieb als Gewohnheit. Am Tisch bleibt es still. EBC Strategie zeigt, wie Ideenmanagement und Mitarbeiterführung Innovation zur Gewohnheit machen.LeadershipInnovation im Betrieb als GewohnheitFühren mit Fragen: Fünf statt Antworten. Die Tür steht nie still. EBC Führung zeigt in der Personalführung, wie Fragetechnik Delegation und Eigenverantwortung stärkt.LeadershipFühren mit Fragen: Fünf statt AntwortenMitarbeiter motivieren: Umstände statt Reden. Nach zwei Wochen ist alles verpufft. EBC Personal zeigt, wie Beteiligung, Lob und Anerkennung die Personalführung tragen.LeadershipMitarbeiter motivieren: Umstände statt RedenReaktanz: Warum Anweisungen Widerstand erzeugen. Der rote Knopf. EBC Bias erklärt, wie Mitarbeiterführung Veränderung erreicht, ohne Widerstand durch Druck auszulösen.LeadershipReaktanz: Warum Anweisungen Widerstand erzeugenThird-Person-Effekt: Schulungen immer für andere. Das Logo auf der Brust. EBC Bias zeigt Führungskräften, warum Personalentwicklung auch bei ihnen selbst beginnt.LeadershipThird-Person-Effekt: Schulungen immer für andere

Ausgezeichnete Lösungen aus 30+ Jahren Praxis

Immobilienwirtschaft seit 1992. Digitales Marketing seit 2003. Automatisierte Webinare seit 2010.
Unternehmensberatung für den Mittelstand seit 2012.

Die Werkzeuge haben sich seitdem entwickelt. KI ist gekommen. Die Prinzipien sind geblieben.

Begeisterte Kundenstimmen.

Kundenstimme
Kundenstimme
Kundenstimme
Kundenstimme
Kundenstimme

Diese Unternehmen haben bereits mit Dominik Eller zusammengearbeitet