Das Wichtigste in Kürze
Direktansprache führt zu ebenso vielen Terminen wie eine Anzeige, die Kandidaten passen dabei besser. Bei Anzeigen passen nach den Erfahrungswerten etwa 40 Prozent, weil vorab niemand prüft. Schreiben Sie die fünf Muss-Kriterien Ihrer nächsten Stelle auf.
Zwei Steuerkanzleien suchen je eine Steuerfachangestellte. Die erste schaltet eine Anzeige und führt vier Vorstellungsgespräche. Die zweite sucht über Direktansprache und führt ebenfalls vier. Nach einem Jahr arbeiten bei der zweiten Kanzlei mehr Neue noch im Team.
Die Zahl der Termine war gleich. Der Unterschied lag davor.

Viele Termine, wenig Passung
Bei der Anzeige entscheidet der Bewerber, wer sich meldet. Das Unternehmen sortiert danach aus. Nach den Erfahrungswerten in unseren Unterlagen passen so etwa 40 Prozent. Zwei von drei Eingestellten bleiben nicht über die Probezeit hinaus.
Jeder Abbruch kostet Monate. Die Suche beginnt neu, das Team trägt die Last. Das ist der teuerste Teil der Personalsuche.
Dazu kommt der Aufwand vor dem Termin. Der Inhaber liest alle Bewerbungen selbst. Er führt Gespräche mit Menschen, die nur zum Teil passen. Viele davon schließt ein kurzes Telefonat vorher aus.
Haben Sie Fragen zur Direktansprache?
Sie schildern Ihren Fall zur Direktansprache und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Der Trichter der Direktansprache
Bei der Direktansprache entscheidet das Unternehmen, wer angesprochen wird. Im Englischen heißt sie Active Sourcing. Gesucht wird nur nach Menschen, die die Kriterien von vornherein erfüllen.
Unsere Erfahrungswerte sehen so aus.
- 100 Direktansprachen an passende Fachkräfte
- 46 Telefoninterviews mit Interessierten
- 80 Prozent Passung bei den geprüften Kandidaten
- 4 Vorstellungstermine beim Unternehmen
- 2 von 3 Eingestellten bleiben nach der Probezeit
Die Zahl der Termine bleibt gleich. Sie investieren also nicht mehr Gesprächszeit als bei der Anzeige. Sie investieren sie nur in die richtigen Menschen. Doch die Kandidaten sind vorher gesprochen und geprüft.
Warum das Telefonat entscheidet
Das Telefoninterview ist der wichtigste Schritt. Hier geht es um zwei Fragen. Was bewegt diese Person zum Wechsel? Und passt sie wirklich zu Stelle und Team?
Wer keine klare Wechselmotivation hat, scheidet hier aus. So erreicht das Unternehmen nur, wer ernsthaft will und passt. Der Inhaber spart Gesprächszeit und trifft bessere Entscheidungen.
Haben Sie Fragen zur Direktansprache?
Sie schildern Ihren Fall zur Direktansprache und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So bauen Sie den Trichter auf
- Schreiben Sie eine Kriterienliste mit wenigen klaren Muss-Punkten.
- Suchen Sie gezielt nach Menschen mit diesem Profil.
- Sprechen Sie jede Person einzeln und persönlich an.
- Führen Sie mit allen Interessierten ein kurzes Telefonat.
- Laden Sie nur ein, wer Motivation und Passung zeigt.
Ein Beispiel aus einem IT-Systemhaus zeigt das Prinzip. Gesucht war ein Netzwerktechniker mit Erfahrung in Arztpraxen. Angesprochen wurden nur Techniker mit genau dieser Erfahrung.
Für Direktansprache braucht es Zeit und Übung. EBC Recruitment übernimmt diesen Trichter für seine Mandanten vollständig.
Häufige Fragen zur Direktansprache
Wie viele Menschen muss ich ansprechen? Das hängt von der Stelle ab. Nach unserer Erfahrung führen 100 Ansprachen zu rund vier Vorstellungsterminen.
Ist Direktansprache aufwendiger als eine Anzeige? Am Anfang ja, weil Sie selbst suchen. Dafür sparen Sie Gespräche mit unpassenden Bewerbern.
Wer führt die Telefoninterviews? Am besten jemand, der Stelle und Unternehmen genau kennt. Bei einem Dienstleister übernimmt das der Recruiter.
Fazit zur Direktansprache
Gleich viele Termine bedeuten nicht gleich gute Termine. Die Direktansprache prüft vorher, wer wirklich passt. Schreiben Sie heute die fünf Muss-Kriterien Ihrer nächsten Stelle auf.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Die Beispiele sind Praxisbeispiele und beschreiben kein bestimmtes Unternehmen. Die Zahlen sind Erfahrungswerte aus unseren Mandaten.






































