Das Wichtigste in Kürze
Wer die Webseite auswertet, sieht, welche Seiten gelesen werden und wo Besucher abbrechen. Die Seite meldet das nicht von selbst. Tragen Sie einen festen Monatstermin für die Auswertung ein, statt nach Gefühl zu entscheiden.
Die Webseite eines Ingenieurbüros steht seit drei Jahren. Wer will, kann die Webseite auswerten, doch bisher hat es niemand getan. Welche Seite gelesen wird, weiß niemand im Haus. Über Texte und Bilder entscheidet der Inhaber nach Gefühl.

Geschmack statt Auswertung
Die meisten bewerten die eigene Seite nach Geschmack. Der Geschmack des Inhabers entscheidet über Texte, die Fremde lesen. Fremde suchen etwas anderes als der Inhaber.
Der Inhaber freut sich über die Seite zur Firmengeschichte. Der Besucher sucht vielleicht nur die Leistungen und eine Telefonnummer. Findet er sie nicht schnell, ist er wieder weg.
Haben Sie Fragen zur Auswertung Ihrer Webseite?
Sie schildern Ihren Fall zur Auswertung Ihrer Webseite und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Was Ihnen entgeht
Änderungen an einer Webseite sind schnell gemacht und billig. Ohne Auswertung ändern Sie nur das, was Ihnen auffällt. Sie ändern nie das, was Ihre Besucher aufhält.
Ihre Besucher sagen Ihnen nichts. Sie schreiben keine Beschwerde, wenn ein Text unklar ist. Sie gehen einfach und fragen beim nächsten Anbieter an. Die Auswertung zeigt Ihnen, wo das geschieht.
Drei Fragen an die Seite
Richten Sie eine Webanalyse ein. Sehen Sie einmal im Monat hinein. Stellen Sie dabei drei Fragen.
- Welche Seiten werden aufgerufen?
- Wo brechen Besucher ab?
- Welcher Weg führt zur Anfrage?
Eine hohe Absprungrate auf einer Leistungsseite ist ein Hinweis. Vielleicht passt der Text nicht zur Suche, die den Besucher gebracht hat. Führt ein bestimmter Weg oft zur Anfrage, stärken Sie genau diesen Weg.
Haben Sie Fragen zur Auswertung Ihrer Webseite?
Sie schildern Ihren Fall zur Auswertung Ihrer Webseite und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So gehen Sie vor
Wählen Sie ein Auswertungswerkzeug, das zu Ihrer Seite passt. Viele Werkzeuge verlangen die Einwilligung der Besucher, bevor sie Daten erfassen. Klären Sie diese Frage vor der Einrichtung mit Ihrem Datenschutzberater.
Legen Sie dann einen festen Tag im Monat fest. Notieren Sie die meistgelesenen Seiten und die Seiten mit den meisten Abbrüchen. Ändern Sie jeweils nur eine Seite und prüfen Sie im Folgemonat die Wirkung.
Eine Steuerkanzlei oder eine Agentur kommt so mit einer Stunde im Monat aus. Nach einigen Monaten sehen Sie, welche Änderungen gewirkt haben. So entscheiden die Besucher über die Seite und nicht mehr der Geschmack.
Häufige Fragen zur Webseitenauswertung
Wie kann ich meine Webseite auswerten? Mit einem Auswertungswerkzeug, das Aufrufe und Wege der Besucher zeigt. Wichtig ist der feste monatliche Blick auf dieselben Zahlen.
Brauche ich für die Auswertung eine Einwilligung? Bei vielen Werkzeugen ja, abhängig von Technik und erfassten Daten. Lassen Sie das vor der Einrichtung fachkundig prüfen.
Wie oft sehen Sie die Auswertung an? Einmal im Monat genügt für die meisten kleinen Betriebe. Mehr dazu im Beitrag Fünf Lücken, leise Verluste.
Fazit zur Webseitenauswertung
Ihre Seite meldet sich nicht, wenn Besucher abbrechen. Die Auswertung zeigt Ihnen, wo es geschieht. Tragen Sie diese Woche einen festen Monatstermin für Ihre Auswertung ein.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Die Beispiele sind Praxisbeispiele und beschreiben kein bestimmtes Unternehmen.






































