Das Wichtigste in Kürze
Ihre Körpersprache entscheidet, ob sich Ihr Gegenüber gehört fühlt und wie viel es erzählt. Verschränkte Arme und ein Blick auf den Tisch lassen Kunden abkürzen. Legen Sie im nächsten Gespräch das Telefon weg und halten Sie die Hände offen.
Eine Steuerberaterin führt das Jahresgespräch mit einem Mandanten. Ihre Körpersprache sagt dabei etwas anderes als ihr Kopf. Sie hört aufmerksam zu, mit verschränkten Armen und Blick auf den Tisch. Innerlich ist sie ganz bei der Sache. Der Mandant kürzt ab.

Zuhören allein reicht nicht
Die meisten achten nur darauf, was sie selbst aufnehmen. Ob der Sprecher sich gehört fühlt, prüft niemand. Doch genau das entscheidet, wie viel er erzählt. Der andere sieht Ihre Aufmerksamkeit nicht im Kopf. Er sieht sie an Ihrer Haltung.
Verschränkte Arme, wandernde Blicke und ein Telefon auf dem Tisch senden ein Signal. Es lautet: Fassen Sie sich kurz. Ein Mandant spürt dieses Signal, auch wenn er es nicht benennen kann. Nonverbale Kommunikation wirkt, ob Sie wollen oder nicht.
Haben Sie Fragen zur Körpersprache im Gespräch?
Sie schildern Ihren Fall zur Körpersprache im Gespräch und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Die fehlende Einzelheit
Wer sich nicht gehört fühlt, kürzt. Er lässt genau die Einzelheit weg, die Sie brauchen. Der Mandant erwähnt den geplanten Verkauf seiner vermieteten Wohnung nicht. Die Steuerberaterin erfährt davon erst mit den Belegen im nächsten Jahr. Dann ist die Zeit für eine Planung vorbei.
Die andere Hälfte erfahren Sie später. Oft schriftlich, manchmal als Beschwerde.
Haltung zeigt Aufmerksamkeit
Eine offene Haltung ist kein Theater. Sie macht sichtbar, was Sie innerlich ohnehin tun. Der Sprecher bekommt dadurch das Zeichen, weiterzureden. Er erzählt mehr, auch das, was er zunächst für unwichtig hielt.
Gerade diese Nebensätze sind oft die wertvollsten. Der Mandant ahnt nicht, was steuerlich zählt. Sie erfahren es nur, wenn er weiterredet. In jeder Branche gilt dasselbe, ob in Praxis, Kanzlei oder Ingenieurbüro.
Haben Sie Fragen zur Körpersprache im Gespräch?
Sie schildern Ihren Fall zur Körpersprache im Gespräch und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So zeigen Sie, dass Sie zuhören
- Halten Sie Blickkontakt, ohne zu starren.
- Lassen Sie die Hände offen auf dem Tisch oder locker im Schoß.
- Nicken Sie an den Stellen, an denen Sie folgen.
- Legen Sie Ihr Telefon außer Sichtweite.
- Wenden Sie sich dem Sprecher mit dem Oberkörper zu.
Prüfen Sie Ihre Haltung zu Beginn des Gesprächs einmal bewusst. Nach wenigen Wochen wird sie zur Gewohnheit.
Häufige Fragen zur Körpersprache
Wirkt Körpersprache auch im Kundengespräch? Ja, sie entscheidet mit, wie viel der Kunde erzählt. Wer sich nicht gehört fühlt, kürzt seine Schilderung ab.
Sind verschränkte Arme immer ein schlechtes Zeichen? Nicht immer. Ihr Gegenüber deutet sie dennoch leicht als Abwehr. Offene Hände sind deshalb die sicherere Wahl.
Was zeigt am deutlichsten, dass ich zuhöre? Blickkontakt und Nicken an passenden Stellen. Ein Telefon außer Sichtweite verstärkt diesen Eindruck.
Fazit zur Körpersprache
Ihr Gegenüber erzählt so viel, wie er sich gehört fühlt. Ihre Haltung entscheidet darüber mehr als Ihre Absicht. Legen Sie im nächsten Kundengespräch das Telefon weg und halten Sie die Hände offen.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Das Beispiel beschreibt kein bestimmtes Unternehmen.






































