Das Wichtigste in Kürze
Prioritäten setzen beginnt am Schreibtisch, denn bearbeitet wird, was sichtbar liegt. Sonst bestimmt der Absender der Post die Reihenfolge Ihres Tages. Räumen Sie den Schreibtisch frei und legen Sie nur die Quartalsaufgabe hin.
Prioritäten setzen will der Geschäftsführer eines Maklerbüros seit Wochen. Die wichtigste Aufgabe des Quartals liegt in einem Ordner im Regal. Auf dem Schreibtisch liegt die Post von heute. Bearbeitet wird, was auf dem Schreibtisch liegt. Der Ordner im Regal wartet bis zum nächsten Quartal.

Der Absender bestimmt die Reihenfolge
Die meisten ordnen ihren Arbeitsplatz nach dem, was hereinkommt. Briefe, Rückrufzettel und Ausdrucke landen oben. Der Absender bestimmt damit die Reihenfolge Ihres Tages. Ihre eigenen Vorhaben stehen hinten an. Sie liegen in Ordnern, Ablagen oder Dateien, die niemand öffnet.
Das geschieht ohne böse Absicht. Neues fällt auf, Altes gerät aus dem Blick. Der Kopf nimmt vor allem wahr, was er sieht. Diese selektive Wahrnehmung wirkt jeden Tag, auch bei sehr ordentlichen Menschen.
Haben Sie Fragen zum Setzen von Prioritäten?
Sie schildern Ihren Fall zum Setzen von Prioritäten und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Was Kleinkram auf dem Tisch kostet
Aufmerksamkeit folgt dem Blick. Ein Schreibtisch voller Kleinkram erzeugt einen Tag voller Kleinkram. Ihre Aufmerksamkeit ist begrenzt. Was Sie auf Kleinigkeiten verwenden, fehlt bei der großen Sache.
Wichtiges ist selten laut. Deshalb verliert es jeden Tag gegen das, was gerade hereinkommt. Am Jahresende erklären Sie, warum es liegen blieb. Die Erklärung klingt vernünftig, das Vorhaben ist trotzdem nicht fertig. Und im nächsten Quartal wiederholt sich dasselbe Spiel.
Eine Sache sichtbar hinlegen
Die Lösung ist fast zu einfach. Legen Sie genau eine Sache sichtbar hin. Es ist die eine Sache, die über dieses Quartal entscheidet. Alles andere kommt in die Schublade.
Damit wird Priorisierung zu einer räumlichen Entscheidung. Sie müssen nicht jeden Morgen neu überlegen, was zählt. Der Schreibtisch sagt es Ihnen. Dasselbe gilt für den Bildschirm: Ein offenes Postfach ist ein voller Schreibtisch.
Haben Sie Fragen zum Setzen von Prioritäten?
Sie schildern Ihren Fall zum Setzen von Prioritäten und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So setzen Sie es um
- Bestimmen Sie die eine Aufgabe, die über Ihr Quartal entscheidet.
- Legen Sie die Unterlagen dazu mitten auf den Schreibtisch.
- Räumen Sie alles andere in Schublade oder Ablagekorb.
- Bearbeiten Sie die Post zu einer festen Zeit, nicht nebenher.
- Wechseln Sie die Sache erst, wenn sie erledigt ist.
Eine Anwaltskanzlei kann so ein liegengebliebenes Vorhaben voranbringen. Der Partner legt das Konzept für den neuen Tätigkeitsbereich sichtbar hin. Die Akten des Tages liegen im Korb daneben. Jeden Morgen fällt sein Blick zuerst auf das Konzept.
So arbeitet er täglich ein Stück daran weiter. Die Akten erledigt er danach zur festen Zeit. Nichts davon kostet zusätzliche Stunden, nur eine andere Ordnung auf dem Tisch.
Häufige Fragen zum Prioritäten setzen
Wie setze ich am Arbeitsplatz Prioritäten? Legen Sie nur die wichtigste Aufgabe sichtbar auf den Schreibtisch. Alles andere verschwindet aus dem Blick, bis die Aufgabe erledigt ist.
Warum erledige ich immer zuerst Kleinkram? Weil Ihre Aufmerksamkeit dem folgt, was Sie sehen. Liegt Kleinkram obenauf, bestimmt er Ihren Tag.
Hilft ein aufgeräumter Schreibtisch beim Arbeiten? Ja, wenn darauf die richtige Sache liegt. Ein leerer Tisch allein reicht nicht, entscheidend ist die eine sichtbare Aufgabe.
Fazit zum Prioritäten setzen
Was sichtbar ist, wird bearbeitet. Wer Prioritäten setzen will, entscheidet zuerst, was auf dem Tisch liegt. Räumen Sie heute Ihren Schreibtisch frei und legen Sie nur die Quartalsaufgabe hin.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Die Beispiele sind Praxisbeispiele und beschreiben kein bestimmtes Unternehmen.






































