Das Wichtigste in Kürze
Anfangen gelingt nur ohne Warten, denn der ruhige Tag kommt nicht. Anfangen bringt den zweiten Schritt, Planen nur einen längeren Plan. Erledigen Sie in den nächsten zehn Minuten den kleinsten Teil Ihrer ältesten Aufgabe.
Anfangen scheitert oft am Warten. Der Inhaber eines Handwerksbetriebs will seine Angebote endlich nachfassen. Er wartet auf den ruhigen Tag, an dem er das Thema sauber angeht. Dieser Tag kommt nicht.

Gute Bedingungen kommen nicht
Die meisten warten auf gute Bedingungen. Ein freier Nachmittag, ein leerer Posteingang, ein ruhiges Büro. Gute Bedingungen treten in einem Betrieb selten ein. Immer klingelt ein Telefon, immer ruft eine Baustelle.
Die guten Bedingungen entstehen erst durch die Arbeit selbst. Wer begonnen hat, ordnet die Sache unterwegs. Wer wartet, hat nach Wochen nur einen längeren Plan.
Haben Sie Fragen zum Anfangen?
Sie schildern Ihren Fall zum Anfangen und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Was langes Planen kostet
Planen fühlt sich nach Arbeit an. Sie denken nach, schreiben Listen und wägen Wege ab. Doch nach dem ersten Schritt kennen Sie den zweiten. Vorher kennen Sie ihn nicht, gleichgültig wie lange Sie planen.
So vergehen Wochen. Die offenen Angebote werden älter, und die Interessenten entscheiden sich anders. Der Plan ersetzt die Bewegung nicht. Er verschiebt nur den Zeitpunkt, an dem Sie es merken.
Zehn Minuten statt Planen
Die Lösung ist klein. Nehmen Sie den kleinsten sichtbaren Teil der Sache. Erledigen Sie ihn in den nächsten zehn Minuten.
Ein Anruf. Eine Seite. Ein Termin im Kalender.
Jede kleine Handlung bricht das Muster der Prokrastination sofort. Danach entsteht Schwung, und der zweite Schritt fällt leichter. Oft erkennen Sie den richtigen Weg erst nach dem ersten Schritt.
Der Handwerksbetrieb ruft noch am selben Vormittag einen Interessenten an. Das Gespräch dauert fünf Minuten. Danach weiß der Inhaber, welche Fragen die anderen Interessenten vermutlich haben. Der zweite Anruf fällt leichter als der erste.
Haben Sie Fragen zum Anfangen?
Sie schildern Ihren Fall zum Anfangen und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So fangen Sie heute an
- Wählen Sie die Sache, die Sie am längsten vor sich herschieben.
- Bestimmen Sie den kleinsten Teil, der sichtbar etwas verändert.
- Stellen Sie sich einen Wecker auf zehn Minuten.
- Erledigen Sie nur diesen Teil und notieren Sie den nächsten Schritt.
- Legen Sie die wichtige Sache künftig an den Anfang des Tages.
Am Morgen sind Ihre Kräfte groß und die Störungen klein. Ein fester Zeitblock am Vormittag schützt den Anfang. Wer die wichtige Sache auf den Abend legt, verschiebt sie auf morgen.
Häufige Fragen zum Anfangen
Wie fange ich an, wenn ich keine Zeit habe? Mit dem kleinsten sichtbaren Teil in zehn Minuten. Zehn Minuten finden sich an jedem Tag.
Planen Sie vor dem Anfangen alles? Nein, denn der zweite Schritt zeigt sich erst nach dem ersten. Ein langer Plan ersetzt die Bewegung nicht.
Was ist ein guter erster Schritt? Etwas, das in zehn Minuten fertig ist. Ein Anruf, eine Seite oder ein Termin im Kalender genügen. Mehr dazu im Beitrag Aufschieben beenden: Sieben wirksame Strategien.
Fazit zum Anfangen
Der ruhige Tag kommt nicht. Anfangen bringt Ihnen den zweiten Schritt, Planen bringt Ihnen nur einen längeren Plan. Erledigen Sie in den nächsten zehn Minuten den kleinsten Teil Ihrer ältesten Aufgabe.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Das Beispiel des Handwerksbetriebs ist ein Praxisbeispiel und beschreibt kein bestimmtes Unternehmen.






































