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Firmenkauf mit Kreditkarte: der falsche Weg

Schnell verfügbar, teuer bezahlt

Stand:

Das Wichtigste in Kürze

Ein Firmenkauf mit Kreditkarte ist der falsche Weg, weil sie zu teuer ist. Sie kostet nach Praxiserfahrung 18 bis 20 Prozent und hebt die Haftungstrennung auf. Planen Sie so, dass Ihr Privatvermögen getrennt bleibt.

Beim Zinshaus zahlt niemand den Kaufpreis mit einer Karte. Beim Anteilskauf kommt es trotzdem vor. Die Karte ist schnell und fragt nicht nach. Für ein paar Wochen Liquidität wirkt das bequem. Gerade wenn die Bank zögert, liegt die Karte nahe.

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Der Zins trägt keinen Kauf

Die Kreditkarte ist schnell verfügbar und zweistellig verzinst. Nach unserer Erfahrung sind 18 bis 20 Prozent Zins im Jahr üblich. Auf 100.000 Euro sind das 18.000 bis 20.000 Euro im Jahr. Dem Käufer eines Dienstleistungsbetriebs fehlen im Beispiel 260.000 Euro.

Bei 18 Prozent sind das rund 47.000 Euro Zins im Jahr. Das trägt keine Ankaufsrendite. Ein Betrieb, der so finanziert wird, arbeitet zuerst für die Kartenbank.

Das größere Problem: die Haftung

Der Zins ist das kleinere Problem. Wer privat für einen Anteilskauf einsteht, verliert eine wichtige Trennung. Privatvermögen und Gesellschaft sind dann nicht mehr getrennt.

Genau für diese Trennung gibt es eine Gesellschaft. Wer sie aufgibt, verliert den Schutz, für den er die Gesellschaft gegründet hat. Er gibt ihn für ein paar Wochen Liquidität auf. Geht der Kauf schief, haftet nicht mehr nur die Gesellschaft.

Dann haften Sie selbst. Die Gesellschaft haftet mit ihrem Vermögen. Sie haften mit Ihrem.

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Der Punkt, der entscheidet

In Deutschland verlangen Banken bei kleinen Übernahmen ohnehin oft eine persönliche Mithaftung. Ein Teil der Trennung ist dann schon aufgehoben. Die Kreditkarte hebt sie zusätzlich auf, ohne Not und zu hohem Zins. Kaufpreis und Privatkasse gehören in getrennte Töpfe.

Das Zusammenspiel der Wege zeigt der Beitrag Kaufpreis finanzieren: Forderungen und Kautionen.

Fazit zur Kreditkarte

Die eigene Kreditkarte ist kein Finanzierungsweg für einen Firmenkauf. Sie ist zu teuer und hebt die Haftungstrennung auf. Planen Sie die Finanzierung so, dass Ihr Privatvermögen getrennt bleibt.

Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Dominik Eller
Dominik Eller
Fachwirt der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (IHK)
30+ Jahre Praxis in Dienstleistung, Family Office, Immobilien Investment, Immobilien Management, Private Equity, Vertrieb und Beratung.

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Hinweis

Dieser Beitrag ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel und beschreiben kein bestimmtes Unternehmen.


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