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Hausverwaltung Hamburg: 31 Prozent Marge

31 Prozent Marge

Stand:

Das Wichtigste in Kürze

Die Hamburger Hausverwaltung mit 31 Prozent Marge bringt für 326.000 Euro rund 100.000 Euro Ertrag. Ein gleich teures Zinshaus bringt rund 12.000 Euro und deckt die Raten nur 0,61-fach. Die Verwaltung deckt sie im schwersten Jahr 1,52-fach, ihr Hebel liegt im Wachstum.

Sie haben 49.000 Euro Eigenkapital und wollen es bestmöglich anlegen. Als vermögende Privatperson stehen Sie vor einer Wahl. Der vertraute Weg ist ein Immobilieninvestment, hier ein Zinshaus in Hamburg. Der andere ist eine unternehmerische Beteiligung an einem KMU aus dem Mittelstand. Fachleute nennen das Micro-Cap Private Equity.

Diese Fallstudie rechnet beide Wege mit demselben Kaufpreis von 326.000 Euro. Der Fall ist echt, die Zahlen sind gerundet. Das Unternehmen ist bereits verkauft. Käufer und Verkäufer finden am Ende je einen eigenen Abschnitt.

Kennzahlen auf einen Blick

KennzahlHausverwaltungZinshaus HamburgMedian 177 Fälle
Kaufpreis326.000 Euro326.000 Euro–
Eigenkapital, 15 Prozent49.000 Euro49.000 Euro–
Ertrag im Jahr100.000 Euro12.000 Euro–
Preis als Vielfaches des Ertrags3,328,3–
Eigenkapitalrendite im ersten Jahrrund 111 Prozentrund minus 2 Prozent–
Eigenkapital zurück aus dem Ertragim 1. Jahrnicht aus dem Ertrag–
Kapitaldienstdeckung, schwerstes Jahr1,520,61–
Geldstrom je Monat, erstes Jahrplus 4.500 Eurominus 600 Euro–
Umsatz je Mitarbeiter324.000 Euro–86.000 Euro
Einheiten je Mitarbeiter609–252
Ertrag je Mitarbeiter100.000 Euro––
Umsatz je Einheit532 Euro–332 Euro
Kaufpreis je Einheit536 Euro––
Marge30,9 Prozent–15,5 Prozent
Kaufpreis zu Umsatz1,01–0,70

Hausverwaltung gerechnet mit: 077 und Hausbank, 10 Jahre. Eigenkapitalrendite heißt hier: Gewinn nach Zins und Steuer, geteilt durch das Eigenkapital. Beim Zinshaus vor Steuern und ohne Wertsteigerung. Jedes Prozent Wertsteigerung im Jahr bringt dort rund 7 Prozentpunkte dazu. Der Median stammt aus einer eigenen Auswertung von 177 verkauften Hausverwaltungen.

Das Angebot in Hamburg

Eine Hausverwaltung in Hamburg stand zum Verkauf. Sie betreute rund 600 Einheiten in rund 40 Gemeinschaften. Ein Mitarbeiter arbeitete dort.

Der Umsatz lag bei rund 324.000 Euro im Jahr. Der Ertrag lag bei rund 100.000 Euro. Die Entnahme des Inhabers von rund 72.000 Euro war davon schon abgezogen. Der Kaufpreis betrug 326.000 Euro.

Zinshaus Hamburg: der Vergleich

Sie legen 326.000 Euro in ein Zinshaus in Hamburg an. Ein ganzes Zinshaus gibt es für diesen Betrag nicht. Gerechnet ist der Betrag wie ein Anteil daran. Der Gutachterausschuss Hamburg nennt dafür das 22,1-Fache der Jahresmiete.

Sie erhalten also rund 15.000 Euro Nettokaltmiete im Jahr. Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall kosten rund 22 Prozent. Es bleiben rund 12.000 Euro im Jahr.

Bei 326.000 EuroZinshaus HamburgHausverwaltung
Ertrag im Jahrrund 12.000 Eurorund 100.000 Euro
Preis als Vielfaches des Ertrags28,33,3

Die Hausverwaltung in Hamburg bringt das 8,7-Fache. Und das bei gleichem Kaufpreis.

Das Zinshaus braucht Ihr Gehalt

Sie finanzieren beide Wege mit 15 Prozent Eigenkapital. Beim Zinshaus kommen rund 36.000 Euro Nebenkosten dazu. Grunderwerbsteuer in Hamburg, Notar, Grundbuch und Makler. Das Darlehen liegt dann bei rund 313.000 Euro.

Bei 4,04 Prozent Zins und 2 Prozent Tilgung zahlen Sie rund 1.600 Euro im Monat an die Bank. Das Haus bringt rund 1.000 Euro im Monat. Rund 600 Euro im Monat zahlen Sie zu. Und zwar vor Steuern, aus anderem Einkommen.

Finanzierung: trägt sich 326.000 Euro?

Das Unternehmen wird über den ERP-Förderkredit 077 und die Hausbank finanziert. Mit zehn Jahren Laufzeit deckt der Ertrag die Raten 1,52-fach. Eine Bank verlangt in der Regel das 1,2-Fache. Der Preis trägt sich schon so.

Förderung und Dealstruktur in Hamburg

Der ERP-Förderkredit 077 der KfW gibt bis 500.000 Euro. Die IFB Hamburg bietet den Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge. Er reicht bis 1 Mio. Euro und gilt ausdrücklich für Übernahmen.

Die Bürgschaftsbank Hamburg verbürgt bis 80 Prozent. Fehlt Eigenkapital, beteiligt sich die MBG Hamburg still. Sie nennt die Betriebsübernahme ausdrücklich.

Der Verkäufer kann einen Teil des Preises stunden. Das geht als Darlehen oder als Zahlung nach Erfolg. Gefördert wird nur, wer selbst die Führung übernimmt.

Trägt der Ertrag einen Geschäftsführer?

Der Inhaber entnahm bisher rund 72.000 Euro im Jahr. Ertrag und Entnahme ergeben zusammen rund 172.000 Euro. Für die Raten müssen rund 79.000 Euro im Betrieb bleiben.

Für einen angestellten Geschäftsführer bleiben rund 93.000 Euro im Jahr. Angesetzt sind 100.000 Euro Vollkosten für diese Stelle. Das ist eine Annahme, kein Marktwert.

Er trägt ihn knapp: die Raten sind gedeckt, die Bankschwelle nicht. Führen Sie den Betrieb selbst, entfällt die Frage. Die Förderung verlangt das ohnehin.

Haben Sie Fragen zum Kauf oder Verkauf einer Hausverwaltung?

Sie schildern Ihren Fall zum Kauf oder Verkauf einer Hausverwaltung und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.

Der Geldstrom im Vergleich

Je MonatZinshaus HamburgHausverwaltung, 077 und Hausbank, 10 Jahre
Erstes Jahrrund minus 600 Eurorund plus 4.500 Euro
Schwerstes Jahrrund minus 600 Eurorund plus 2.000 Euro

Das Zinshaus zieht jeden Monat Geld aus Ihrem Gehalt. Die Hausverwaltung in Hamburg zahlt ihre Raten selbst. Nach Steuern und nach Ersatzinvestitionen.

Der Hebel: Wachstum statt Preis

Mit rund 530 Euro je Einheit liegt der Preis über dem Median von 332 Euro. Der Hebel liegt hier nicht im Preis. Er liegt im Wachstum: neue Gemeinschaften oder ein Zukauf in der Region. Die Struktur dafür ist vorhanden.

Warum die Miete nicht mitzieht

Im Zinshaus ist Ihr Hebel begrenzt. Bestandsmieten steigen höchstens bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Dazu gilt eine Kappungsgrenze von 20 Prozent in drei Jahren. In angespannten Märkten liegt sie bei 15 Prozent.

Die Vergütung einer Verwaltung kennt keine solche Grenze. Sie wird mit jeder Gemeinschaft neu verhandelt.

Für Käufer: was Sie in Hamburg prüfen

Die Zahlen im Angebot sind Selbstauskunft. Lassen Sie sich drei Jahresabschlüsse und die Verwalterverträge zeigen. Der Inhaber trägt das Tagesgeschäft heute weitgehend selbst.

Vereinbaren Sie eine Einarbeitung über mindestens eine Versammlungssaison. Die Vergütungen liegen über dem Markt. Ein Wechsel des Inhabers ist der Moment, in dem Gemeinschaften vergleichen.

Prüfen Sie, wann die Verwalterbestellungen auslaufen. Planen Sie, den Betrieb selbst zu führen. Eine angestellte Führung trägt der Fall kaum.

Für Verkäufer: was dieser Fall zeigt

Dieser Preis trug sich schon mit zehn Jahren Laufzeit. Finanzierbar waren rund 419.000 Euro. Rund 93.000 Euro blieben damit auf dem Tisch.

Wer seinen Ertrag belegt, kann mehr verlangen. Ihre Einarbeitung ist Teil des Preises. Bieten Sie sie aktiv an.

Was dagegen spricht

Drei Punkte gehören zu jeder ehrlichen Rechnung. Gemeinschaften können nach dem Verkauf kündigen. Die Zahlen des Verkäufers sind ungeprüft. Und ein kleiner Betrieb hängt am Inhaber. Wer nur kauft und nichts tut, bekommt den Basisfall.

Häufige Fragen zur Kapitalanlage

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Ist eine Hausverwaltung in Hamburg die bessere Kapitalanlage?

Gemessen am Ertrag im Jahr: ja. Die Hausverwaltung bringt rund 100.000 Euro, das Zinshaus rund 12.000 Euro. Ob sich der Kaufpreis trägt, zeigen die Abschnitte zur Finanzierung. Dafür verlangt das Unternehmen Führung und trägt eigene Risiken. Sie stehen im Abschnitt „Was dagegen spricht“.

Wie viel Eigenkapital braucht der Kauf?

Diese Rechnung setzt 15 Prozent des Kaufpreises an, also 49.000 Euro. Beim Zinshaus kommen Grunderwerbsteuer, Notar und Makler hinzu. Beim Unternehmen setzt die Rechnung 5 Prozent Nebenkosten an.

Geht das ohne selbst zu führen?

Ja, mit einem angestellten Geschäftsführer. Ob der Ertrag diese Stelle trägt, zeigt der Abschnitt zum Geschäftsführer. Die Förderkredite gibt es allerdings nur, wenn Sie selbst führen.

Was ist Micro-Cap Private Equity?

Micro-Cap Private Equity bezeichnet Beteiligungen an sehr kleinen, nicht börsennotierten Unternehmen. Sie kaufen direkt und halten die Mehrheit, nicht über einen Fonds. Anders als ein Business Angel übernehmen Sie einen Betrieb mit Ertrag, kein Start-up.

Für wen ist diese Fallstudie gedacht?

Für Unternehmer und vermögende Privatpersonen, international HNWI genannt. Für Nachfolger, die einen Betrieb im Mittelstand übernehmen wollen. Und für Inhaber, die ihre Verwaltung verkaufen und den Preis einordnen möchten.

Ihr Fall im Raum Hamburg

Sie kaufen oder verkaufen eine Verwaltung im Raum Hamburg? Sie erhalten dieselbe Rechnung für Ihren Fall. Mit amtlichen Zahlen und offenen Annahmen. Das ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Es ist Erfahrung aus der Praxis.

Fazit zur Hausverwaltung in Hamburg

Für 326.000 Euro bringt die Verwaltung rund 100.000 Euro Ertrag im Jahr. Das Zinshaus bringt rund 12.000 Euro. Im schwersten Jahr deckt der Ertrag die Raten 1,52-fach, beim Zinshaus 0,61-fach.

Lassen Sie sich vor einem Angebot drei Jahresabschlüsse und die Verwalterverträge zeigen.

Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Dominik Eller
Dominik Eller
Fachwirt der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (IHK)
30+ Jahre Praxis in Dienstleistung, Family Office, Immobilien Investment, Immobilien Management, Private Equity, Vertrieb und Beratung.

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Alle Fallstudien dieser Region finden Sie in der Übersicht Hausverwaltung kaufen Hamburg.

Annahmen

GrößeWert
Eigenkapital15 Prozent des Kaufpreises, beide Wege
Zinshaus: NebenkostenGrunderwerbsteuer 5,5 · Notar und Grundbuch 2,0 · Makler 3,57 Prozent
Zinshaus: nicht umlagefähige Kosten22 Prozent der Nettokaltmiete, Ansatz aus der Praxis
Zinshaus: Zins4,04 Prozent effektiv, Bundesbank August 2026, plus 2 Prozent Tilgung
Firma: Nebenkosten5 Prozent des Kaufpreises
Firma: StartGeld 067bis 200.000 Euro, 10 Jahre, 2 tilgungsfrei, 5,47 Prozent
Firma: Förderkredit 077höchstens 500.000 Euro und 35 Prozent, 15 Jahre, 5 tilgungsfrei, 4,26 Prozent
Firma: Hausbank oder LandesprogrammReferenz LfA: 10/2 zu 5,27 · 20/3 zu 6,04 Prozent
Firma: Verkäuferdarlehenendfällig, nachrangig, 3 Prozent
Firma: Bürgschaftsentgelt1 Prozent auf 80 Prozent, Annahme
Firma: Ersatzinvestitionen2 Prozent vom Umsatz
Firma: Steuern30 Prozent auf den Gewinn nach Zinsen
Angestellter Geschäftsführer100.000 Euro Vollkosten, Annahme

Quellen


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