Das Wichtigste in Kürze
Ein Wochenrückblick am Freitag zeigt in fünf Minuten, wo Sie bei Ihren Zielen stehen. Wer nur einmal im Jahr prüft, korrigiert zu spät. Tragen Sie für diesen Freitag einen festen Termin für den ersten Rückblick ein.
Im Herbst fragt sich der Inhaber eines Maklerbüros, ob sein Plan noch funktioniert. Einen Wochenrückblick hat er nie geführt. Also ist er sich nicht sicher. Er sucht nach Zahlen und findet nur Eindrücke.

Ziele einmal im Jahr prüfen
Die meisten prüfen ihre Ziele einmal im Jahr. Bis dahin ist die Zeit vorbei, in der eine Korrektur etwas bewirkt. Der Rückblick ersetzt dann die Steuerung.
Ein Jahr ist zu lang für eine Rückmeldung. Zwischen Januar und Dezember liegen zu viele Wochen ohne Prüfung. In jeder davon lässt sich der Kurs noch ändern.
Haben Sie Fragen zum Wochenrückblick?
Sie schildern Ihren Fall zum Wochenrückblick und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Was späte Prüfung kostet
Wer erst im Herbst prüft, korrigiert nichts mehr. Er verwaltet nur noch das Ergebnis. Fehler aus dem Frühjahr wirken dann schon ein halbes Jahr.
Und ein „nicht sicher“ ist in Wahrheit ein Nein. Wer auf Kurs ist, weiß das meist genau. Unsicherheit zeigt, dass die Prüfung fehlt.
Eine Zeile je Woche
Führen Sie eine Liste mit einer Zeile je Woche. Darin steht, was sich bewegt hat und was nicht. Fünf Minuten am Freitag genügen dafür.
Diese Liste ist ein einfacher Soll-Ist-Vergleich. Sie zeigt früh, wenn ein Plan nicht trägt. Dann ändern Sie ihn, solange es noch billig ist.
Die Liste hat noch einen zweiten Nutzen. Im Rückblick zeigt sie auch, wie weit Sie schon gekommen sind. Das trägt durch die Monate, in denen das Ziel weit weg wirkt. Gerade dann ist Selbstreflexion schwer und wichtig.
Haben Sie Fragen zum Wochenrückblick?
Sie schildern Ihren Fall zum Wochenrückblick und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So führen Sie den Rückblick
- Legen Sie eine feste Uhrzeit am Freitag fest.
- Nutzen Sie eine einfache Liste, ein Heft oder eine Tabelle.
- Schreiben Sie je Woche eine Zeile: bewegt und nicht bewegt.
- Lesen Sie am Monatsende alle Zeilen am Stück.
- Ändern Sie den Plan, wenn sich ein Muster wiederholt.
Ein Beispiel aus dem Maklerbüro. Die Zeilen zeigen vier Wochen lang denselben Satz. Besichtigungen gab es, Bewertungstermine nicht.
Der Inhaber verlegt die Akquise auf den frühen Morgen. Ohne die Liste fällt ihm das erst im Dezember auf. So bleibt ihm noch ein ganzes Quartal für die Korrektur.
Häufige Fragen zum Wochenrückblick
Was gehört in einen Wochenrückblick? Eine Zeile dazu, was sich bewegt hat und was nicht. Mehr braucht es nicht, solange Sie ihn jede Woche führen.
Wie lange dauert ein Wochenrückblick? Etwa fünf Minuten am Freitag. Wichtiger als die Dauer ist die feste Wiederholung.
Warum reicht ein Jahresrückblick nicht? Weil er zu spät kommt, um noch etwas zu ändern. Er beschreibt das Ergebnis, statt es zu steuern.
Fazit zum Wochenrückblick
Ein Ziel wird in Wochen gesteuert, nicht im Dezember. Fünf Minuten am Freitag zeigen, wo Sie stehen. Tragen Sie für diesen Freitag einen festen Termin für Ihren ersten Wochenrückblick ein.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Die Beispiele sind Praxisbeispiele und beschreiben kein bestimmtes Unternehmen.






































