Das Wichtigste in Kürze
Nach einer verlorenen Präsentation treten Sie wieder an. Eine Niederlage ist eine Beobachtung, kein Urteil. Bewerben Sie sich bei der nächsten passenden Anfrage ohne Zögern.
Die letzte Präsentation ging verloren. Seitdem haben zwei passende Interessenten einen Dienstleister gesucht. Sie haben sich um keinen davon beworben. Einen Grund dafür nennen Sie nicht, auch sich selbst nicht.

Vermeidung nach einem Verlust
Wer eine Präsentation verloren hat, zögert beim nächsten Mal. Das ist menschlich und hat einen Namen: Vermeidung nach einem Verlust. Der eine Verlust wirkt wie ein Urteil über alle künftigen Versuche.
Dabei ist er nur eine einzelne Beobachtung. Vielleicht war der Preis zu hoch. Vielleicht hatte der Interessent schon einen Favoriten. Eine Beobachtung sagt nichts über die nächste. Vermeidungsverhalten behandelt sie trotzdem wie eine Regel.
Haben Sie Fragen zur nächsten Präsentation nach einer Absage?
Sie schildern Ihren Fall zur nächsten Präsentation nach einer Absage und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Was der Verzicht kostet
Der Verzicht auf den nächsten Versuch hat einen trügerischen Vorteil. Er sichert das Ergebnis zuverlässig. Wer nicht antritt, verliert nicht.
Ein Beispiel aus einem Ingenieurbüro. Nach einer verlorenen Ausschreibung bewirbt es sich ein halbes Jahr nicht mehr. Die eigene Quote sieht dadurch sauber aus. Am Jahresende steht keine Niederlage in der Liste. Ebenso wenig steht ein neuer Auftrag darin.
Dazu kommt ein schleichender Effekt. Jede Woche ohne Präsentation macht die nächste schwerer. Die Übung fehlt, und die Angst wächst.
Gerade jetzt wieder antreten
Die Lösung ist einfach und unbequem. Treten Sie beim nächsten passenden Anlass wieder an. Nicht trotz der Absage, sondern gerade wegen ihr.
Die Verlustaversion lässt eine Niederlage schwerer wiegen als einen Gewinn. Das verzerrt Ihre Einschätzung der Chancen. Ihre Erfolgsquote ergibt sich erst aus vielen Versuchen. Ein einzelner Termin entscheidet darüber wenig.
Haben Sie Fragen zur nächsten Präsentation nach einer Absage?
Sie schildern Ihren Fall zur nächsten Präsentation nach einer Absage und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So setzen Sie es um
- Werten Sie die verlorene Präsentation einmal kurz aus.
- Fragen Sie den Interessenten höflich nach den Gründen.
- Ändern Sie einen konkreten Punkt für den nächsten Termin.
- Legen Sie fest, bei welchen Anfragen Sie grundsätzlich antreten.
- Zählen Sie Präsentationen und Aufträge über das ganze Jahr.
Eine Anwaltskanzlei kann so etwa festlegen: Jede passende Anfrage bekommt ein Angebot. Die Entscheidung hängt dann an Kriterien, nicht an der letzten Erfahrung.
Häufige Fragen nach einer Absage
Soll ich nach einer verlorenen Präsentation nachfragen? Ja, eine kurze und höfliche Nachfrage lohnt sich. Viele Interessenten nennen offen, was den Ausschlag gab.
Wie gehe ich mit der Enttäuschung um? Werten Sie den Termin einmal aus und schließen Sie ihn dann ab. Der beste Ausgleich ist der nächste Versuch.
Wie viele Präsentationen verlieren Sie normalerweise? Dafür gibt es keinen allgemeinen Wert. Messen Sie Ihre eigene Quote über ein ganzes Jahr. Mehr dazu im Beitrag Auftrag verloren: Fünf Schritte danach.
Fazit zur verlorenen Präsentation
Eine verlorene Präsentation ist eine Beobachtung, kein Urteil. Wer danach nicht mehr antritt, verliert sicher, nur leiser. Bewerben Sie sich bei der nächsten passenden Anfrage, ohne zu zögern.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Die Beispiele sind Praxisbeispiele und beschreiben kein bestimmtes Unternehmen.






































