Das Wichtigste in Kürze
Das Büro aufräumen gelingt Ort für Ort, nicht in einem großen Zug. Den großen freien Block gibt es im Alltag nicht. Tragen Sie für einen der nächsten Samstage Ihren Schreibtisch als einzigen Ort ein.
Sie wollen das Büro aufräumen und neu ordnen. Seit zwei Jahren steht das auf Ihrer Liste. Das Regal ist voll, die Ablage stapelt sich, der Schrank klemmt. Jedes Jahr nehmen Sie es sich zu Beginn wieder vor.

Warten auf die große Gelegenheit
Die meisten warten, bis Zeit für alles auf einmal ist. Ein langes Wochenende, die ruhigen Tage zwischen den Feiertagen, ein freier Urlaub. Dann soll alles in einem Zug erledigt werden. Diese Zeit kommt nie.
Der Grund ist einfach. Ein großer Plan braucht einen großen freien Block. Im Alltag eines Dienstleisters gibt es diesen Block kaum. Also wird das Vorhaben verschoben und wieder verschoben.
Dahinter steckt oft Prokrastination in einer achtbaren Form. Sie haben ja einen Plan, nur eben noch nicht die Zeit. Manchmal steckt auch Perfektionismus dahinter. Wenn schon, dann richtig, und richtig heißt: alles.
Haben Sie Fragen zum Aufräumen im Büro?
Sie schildern Ihren Fall zum Aufräumen im Büro und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Was der große Plan kostet
Zwei Jahre Vorhaben kosten mehr als ein Samstag. Jeden Tag suchen Sie Unterlagen, die irgendwo liegen. Jeden Tag schieben Sie Stapel beiseite, um Platz zu schaffen. Jeden Tag erinnert Sie der Anblick an etwas, das Sie nicht erledigt haben.
Nehmen Sie eine Anwaltskanzlei mit sechs Mitarbeitern. Der Partner will das Archiv, die Bibliothek und sein Zimmer neu ordnen. Er plant dafür eine ganze Woche im Sommer. Die Woche fällt einem großen Mandat zum Opfer. Im nächsten Jahr beginnt dieselbe Planung von vorn.
Ein großer Plan zieht nichts nach. Er wird jedes Jahr neu vorgenommen und jedes Jahr verschoben.
Ein Ort nach dem anderen
Die Lösung ist kleiner, als der Plan es war. Nehmen Sie den einen Ort, an dem Sie am meisten arbeiten. Meist ist das Ihr Schreibtisch. Bringen Sie ihn an einem Samstag in Ordnung. Nur diesen Ort, dann ist Schluss.
Nehmen Sie sich einen Tag, kein Wochenende. Die Grenze ist Absicht. Ein fertiger Ort zieht den nächsten nach.
Ein kleiner Erfolg ist sofort sichtbar und spürbar. Kein Ort ist zu klein für den Anfang. Sie erleben jeden Morgen, wie sich ordentliche Arbeitsplatzorganisation anfühlt.
Haben Sie Fragen zum Aufräumen im Büro?
Sie schildern Ihren Fall zum Aufräumen im Büro und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So gehen Sie vor
- Bestimmen Sie den Platz, an dem Sie die meisten Stunden verbringen.
- Tragen Sie einen Samstag dafür fest in den Kalender ein.
- Räumen Sie nur diesen Platz, auch wenn daneben Chaos bleibt.
- Legen Sie für alles Übrige einen Kasten an, den Sie später sichten.
- Wählen Sie erst nach einigen Wochen den nächsten Ort.
Häufige Fragen zum Aufräumen
Wo fange ich beim Büro aufräumen an? Beginnen Sie mit dem Platz, an dem Sie am meisten arbeiten. Meist ist das der eigene Schreibtisch.
Wie lange nehmen Sie sich dafür? Ein Tag genügt für einen Ort. Ein ganzes Wochenende macht aus dem Vorhaben wieder einen großen Plan.
Was mache ich mit dem Rest des Büros? Lassen Sie ihn zunächst, wie er ist. Der fertige Ort macht den nächsten Schritt leichter.
Fazit zum Büro aufräumen
Wer das Büro aufräumen will, braucht keinen großen Plan. Ein fertiger Ort bewegt mehr als zwei Jahre Vorsatz. Tragen Sie für einen der nächsten Samstage Ihren Schreibtisch als einzigen Ort ein.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Das Beispiel der Anwaltskanzlei ist ein Praxisbeispiel und beschreibt kein bestimmtes Unternehmen.






































