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Pausen machen als Betriebsvorsorge

Der freie Nachmittag im Kopf

Stand:

Das Wichtigste in Kürze

Pausen machen ist für Inhaber Vorsorge für den Betrieb, kein Egoismus. Erholung schützt Ihre Entscheidungen, und Ihr Team macht es Ihnen nach. Tragen Sie einen freien Nachmittag in den Kalender ein und regeln Sie die Vertretung.

Sie wollen endlich Pausen machen und nehmen sich einen freien Nachmittag. Die halbe Zeit arbeiten Sie im Kopf weiter. Am Abend sind Sie müde, und nichts ist fertig. Sie nennen das Pflichtgefühl.

Erholung gilt als Egoismus

Viele Inhaber haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie ruhen. Das Team arbeitet, die Kunden warten, die Post wächst. Eine Pause fühlt sich an wie ein Vorrecht, das Sie sich nicht verdient haben.

Dahinter steht ein Missverständnis. Selbstfürsorge wird mit Egoismus verwechselt. Wer sich erholt, scheint sich vor der Arbeit zu drücken. Also bleibt der Kopf im Büro, auch wenn der Körper woanders ist.

Haben Sie Fragen zum Pausen machen als Unternehmer?

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Sie sind der Engpass

Jeder Betrieb hat einen Engpass. In kleinen Dienstleistungsunternehmen ist das meist der Inhaber. Über seinen Tisch laufen Freigaben, Angebote und schwierige Fälle.

Ein erschöpfter Engpass verlangsamt alles dahinter. Nehmen Sie den Inhaber einer IT-Firma mit zwölf Mitarbeitern. Er entscheidet über jedes größere Angebot selbst. Ist er müde, bleiben Angebote liegen oder werden hastig freigegeben. Beides kostet Aufträge.

Das zeigt sich nicht sofort. Ein müder Tag fällt kaum auf. Viele müde Wochen hinterlassen allerdings Spuren in Angeboten, Gesprächen und Entscheidungen.

Erholung hebt deshalb nicht nur die Stimmung. Sie hebt die Güte Ihrer Entscheidungen. Wer ausgeruht ist, wägt besser ab und übersieht weniger. Wer erschöpft ist, neigt zu Entscheidungsmüdigkeit.

Ihr Team macht es Ihnen nach

Es kommt noch eine zweite Folge hinzu. Ihr Personal übernimmt das Verhalten, das es sieht. Wer nie Pause macht, bekommt ein Team, das ebenfalls keine macht.

Niemand muss das anordnen. Es genügt, dass der Chef abends um zehn noch Mails schreibt. Die Vorbildfunktion wirkt hier stärker als jede Regel. Und die guten Leute gehen zuerst, weil sie die meisten Alternativen haben.

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So wird die Pause Betriebsvorsorge

Behandeln Sie Erholung wie die Wartung einer Maschine. Sie ist eingeplant, nicht übrig geblieben. Erholung, die nur übrig bleibt, findet selten statt.

Sie wird von jedem Anruf und jeder Frist verdrängt. Erst ein fester Termin gibt ihr denselben Rang wie der Arbeit. Sie entscheiden damit nicht gegen den Betrieb, sondern für ihn.

Eine Kanzlei oder Praxis läuft auch einen Nachmittag ohne Sie. Läuft sie das nicht, haben Sie ein anderes Problem gefunden.

Häufige Fragen zu Pausen

Sind Pausen für Unternehmer Zeitverschwendung? Nein, sie sichern die Güte Ihrer Entscheidungen. Als Engpass des Betriebs verlangsamen Sie erschöpft alles hinter sich.

Wie schalte ich in der Pause wirklich ab? Planen Sie die Pause fest und regeln Sie vorher die Vertretung. Ein geschlossenes Postfach nimmt dem Kopf den Anlass zum Weiterarbeiten.

Warum soll Ihr Team von Ihren Pausen wissen? Ihr Team übernimmt das Verhalten, das es bei Ihnen sieht. Sichtbare Pausen erlauben auch den Mitarbeitern, sich zu erholen.

Fazit zum Pausen machen

Pausen machen ist für Inhaber keine Schwäche, sondern Vorsorge für den Betrieb. Erholung schützt Ihre Entscheidungen und Ihr Team. Tragen Sie heute einen freien Nachmittag in Ihren Kalender ein und regeln Sie die Vertretung.

Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Dominik Eller
Dominik Eller
Fachwirt der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (IHK)
30+ Jahre Praxis in Dienstleistung, Family Office, Immobilien Investment, Immobilien Management, Private Equity, Vertrieb und Beratung.

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Hinweis

Das Beispiel der IT-Firma ist ein Praxisbeispiel und beschreibt kein bestimmtes Unternehmen.


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