Das Wichtigste in Kürze
Kundensprache erreicht den Leser, Fachsprache nicht. Kunden erkennen ihre eigenen Worte sofort wieder, Fachbegriffe überlesen sie. Legen Sie eine Liste an und schreiben Sie die nächsten zehn Kundensätze wörtlich auf.
Ein IT-Dienstleister schreibt über die Optimierung Ihrer IT-Infrastruktur. Sein Kunde spricht eine andere Kundensprache. Er sagt: Der Drucker streikt schon wieder, und keiner ruft zurück. Beide meinen dasselbe Problem. Nur einer von beiden wird verstanden.

Fachsprache klingt sicher
Die meisten Betriebe schreiben in der Sprache ihres Fachs. Das liegt nahe. Diese Wörter benutzen Sie jeden Tag. Sie klingen genau, sicher und kompetent.
Für den Leser dagegen sind sie fremd. Eine Physiotherapiepraxis schreibt von funktioneller Rehabilitation. Der Patient will wieder ohne Schmerzen Treppen steigen. Ein Text in Fachjargon trifft niemanden, auch wenn er stimmt.
Haben Sie Fragen zur Kundensprache?
Sie schildern Ihren Fall zur Kundensprache und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Was der Abstand kostet
Fachsprache erzeugt Abstand. Der Leser muss erst übersetzen, was Sie meinen. Diese Arbeit macht er nicht lange mit. Er blättert weiter. Dabei lösen Sie genau sein Problem.
Noch teurer wird ein falsch benutzter Modebegriff. Wer ein Wort verwendet, das er nicht sicher kennt, erntet Spott. Und Spott bleibt länger haften als jede Anzeige. Das gilt besonders unter Fachleuten, die das Wort genau kennen.
Bauen Sie aus Kundensätzen
Ein Leser erkennt sich in seinen eigenen Worten sofort wieder. Deshalb gehört seine Sprache in Ihren Text, nicht Ihre. Die passenden Sätze haben Sie längst im Haus. Sie stehen in E-Mails und fallen in jedem Telefonat.
Ein Kunde schreibt nicht „mangelnde Reaktionszeit“. Er schreibt: Ich warte seit drei Wochen auf eine Antwort. Dieser Satz trägt mehr als jede eigene Formulierung. Er wird zur Grundlage Ihrer Kernbotschaft.
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Sie schildern Ihren Fall zur Kundensprache und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So sammeln Sie die Sätze
- Legen Sie eine Liste für wörtliche Kundensätze an.
- Tragen Sie Sätze aus E-Mails sofort unverändert ein.
- Notieren Sie nach Telefonaten den einen Satz, der hängen blieb.
- Bauen Sie Überschrift und ersten Absatz aus diesen Sätzen.
- Übernehmen Sie nur Begriffe, deren Bedeutung Sie sicher kennen.
Ihre Mitarbeiter am Telefon hören die meisten dieser Sätze. Bitten Sie sie, mitzuschreiben. Nach wenigen Wochen haben Sie genug Stoff für mehrere Texte. Auch die Tonalität Ihrer Werbung ergibt sich daraus fast von selbst.
Häufige Fragen zur Kundensprache
Was bedeutet Kundensprache im Marketing? Kundensprache sind die Worte, mit denen Kunden ihr Problem selbst beschreiben. Ein Text in diesen Worten wird schneller verstanden und wiedererkannt.
Darf ein Werbetext gar keine Fachbegriffe enthalten? Doch, wenn Ihre Kunden diese Begriffe selbst benutzen. Prüfen Sie das an den gesammelten Sätzen.
Wo finde ich die Sprache meiner Kunden? Vor allem in E-Mails und Telefonaten mit bestehenden Kunden. Notieren Sie die Sätze wörtlich, nicht als Zusammenfassung.
Fazit zur Kundensprache
Fachsprache klingt sicher. Den Leser erreicht sie nicht. Kundensprache wird sofort wiedererkannt. Legen Sie heute eine Liste an und schreiben Sie die nächsten zehn Kundensätze wörtlich auf.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Die Beispiele sind Praxisbeispiele und beschreiben kein bestimmtes Unternehmen.






































