Das Wichtigste in Kürze
Eine Kundenstimme überzeugt erst, wenn sie ein messbares Ergebnis nennt. Freundliche Sätze wie „angenehme Zusammenarbeit“ lassen sich über jeden Anbieter schreiben. Fragen Sie kurz nach einem Erfolg schriftlich nach dem Zustand vorher und nachher.
Eine Kundenstimme überzeugt erst durch ein Ergebnis. Auf der Website einer Personalberatung steht: sehr angenehme Zusammenarbeit, jederzeit wieder. Zehn Zeilen darunter steht fast derselbe Satz noch einmal. Ein Interessent liest beide und vergleicht weiter.

Freundlich ist nicht überzeugend
Freundliche Worte sagen etwas über den Ton. Über das Ergebnis sagen sie nichts. Nette Sätze lassen sich über jeden Anbieter schreiben. Deshalb unterscheiden sie Sie von niemandem.
Ein Interessent sucht etwas anderes. Er sucht den Unterschied zu seinem heutigen Zustand. Eine Zahl, eine Frist, eine Belastung, die weg ist. Höflichkeit liefert davon nichts.
Haben Sie Fragen zur Kundenstimme?
Sie schildern Ihren Fall zur Kundenstimme und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
Was nette Stimmen kosten
Beratung ist ein Vertrauensgut. Der Interessent kann Ihre Arbeit vor dem Auftrag nicht prüfen. Er greift zum einzigen Maß, das er versteht: zum Preis. Wer keinen anderen Maßstab liefert, wird über den Preis verglichen.
Zehn nette Stimmen ändern daran nichts. Eine einzige Stimme mit einem Ergebnis kann die Vergabe entscheiden. Hat Ihr Wettbewerber sie und Sie nicht, gewinnt er. Auch wenn Ihre Arbeit die bessere war.
Messbar schlägt freundlich
Die Worte eines Kunden wiegen mehr als Ihre eigenen. Ihr Satz ist Werbung, sein Satz ist Erfahrung. Fachleute sprechen von Social Proof. Seine volle Wirkung entfaltet er erst mit einem Ergebnis.
Ein brauchbares Ergebnis braucht drei Angaben. Den Ausgangszustand, den Zeitraum und das Ende. Ohne Ausgangszustand wirkt jedes Ergebnis beliebig.
Ein Beispiel aus der Personalberatung zeigt den Unterschied. Schwach: Sehr professionelle Betreuung, gern wieder. Stark: Die Stelle war acht Monate offen, nach sechs Wochen war sie besetzt.
Haben Sie Fragen zur Kundenstimme?
Sie schildern Ihren Fall zur Kundenstimme und erfahren, welcher Schritt jetzt der richtige ist.
So holen Sie Ergebnisse ein
- Fragen Sie kurz nach einem sichtbaren Erfolg, nicht Monate später.
- Fragen Sie schriftlich und in zwei Sätzen.
- Nennen Sie den Zweck offen: Sie sammeln Stimmen für Ihre Unterlagen.
- Fragen Sie nach dem Zustand vorher und nachher.
- Legen Sie dem Kunden den Text vor der Verwendung zur Freigabe vor.
Danach gehört die Stimme dorthin, wo entschieden wird. In das Angebot, auf die erste Seite, in die Nähe des Preises. Ein gutes Testimonial im Ordner wirkt auf niemanden.
Häufige Fragen zur Kundenstimme
Was macht eine gute Kundenstimme aus? Ein konkretes Ergebnis mit Ausgangslage und Zeitraum. Der Leser muss seine eigene Lage darin wiedererkennen.
Wann frage ich nach einer Kundenstimme? Kurz nach einem sichtbaren Erfolg. Wer Monate wartet, bekommt nur noch allgemeine Freundlichkeit.
Wo steht eine Kundenstimme am besten? Dort, wo der Interessent entscheidet. Also im Angebot und nahe am Preis.
Mehr dazu im Beitrag Kundenstimmen: Ihre besten Verkaufsargumente.
Fazit zur Kundenstimme
Eine Kundenstimme überzeugt nicht durch Lob, sondern durch ein messbares Ergebnis. Zehn freundliche Sätze wiegen weniger als eine Zahl mit Zeitraum. Lesen Sie heute Ihre Kundenstimmen und markieren Sie jede, die kein Ergebnis nennt.
Herzliche Grüße
Ihr Dominik Eller

Hinweis
Die Beispiele beschreiben kein bestimmtes Unternehmen.






































